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Schiefergrube Krone

 

Die Ortschaft in der Nähe der Grube „KRONE“ wurde erstmalig 1394 im Erbzinsregister erwähnt. Nach der weiteren Überlieferung wurde 1441 auf dem Bachschuttkegel die "Smette zu Nedirn", also eine Schmiede am unteren Flüsschen gelegen, gebaut. Im 15. und 16. Jahrhundert entstanden die ersten Bergwerke, Schmieden, und Hammerwerke in der Umgebung. Der Abbau, in der Grube Krone selbst, von grau bis graugrünen Schiefer begann hier wohl ca. 1885 und wurde 1939 auf die Gewinnung von Schiefersplit umgestellt. Das Bergwerk besitzt einen großen Tagebau und zwei Sohlen. Die unterste Sohle besitzt im hinteren Teil einen Versatz. Vermutlich trafen sich hier zwei Abbauperioden. Im zweiten Weltkrieg wurde die Grube für eine Kriegswichtige Einlagerung vorgeschlagen und auch von Beauftragen inspiziert. Für eine untertägige Produktion von kriegswichtigen Gütern wurde die Grube jedoch nicht gesperrt. Aus welchen Grund auch immer. Den Abbauhallen waren genügend vorhanden. Seit 1992 ist die Grube stillgelegt und verfällt äußerlich und innerlich allmählich. Ein Großteil der damaligen Abbautechnik verblieb im Berg.

 

 

Fotografien rund um die Grube Krone

 

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