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U-Verlagerung Melanit - 5.0 out of 5 based on 3 votes

Die vermutlich nur genehmigte U-Verlagerung Melanit

 

Rüln IVa

Stollenneuauffahrung mit der Baunummer 5055

Im Gneissteinbruch „Großer Riß“ bei Wiesenbad wurde Ende 1944 die U-Verlagerung Melanit für die Fertigung von Schaltern für A.E.G. genehmigt. Die Anlage hatte eine geplante Nutzfläche von 1000m².  Ob der vorhandene Stollen im Steinbruch bereits eine Stollenauffahrung für die geplante U-Verlagerung ist, ist zweifelhaft. Die draußen im Steinbruch angeschüttete Stollenauffahrung an der Front ist ca. 4m breit und 30m lang. An der Ortsbrunst sind zwei kleine Suchörter von 2-3 Metern. Da der vorhandene Stollen mehrere Relikte bergbaulicher Abbautätigkeiten für den Gneis aufweist. Eine gute Verkehrsanbindung ist nur über Umwege zu erreichen so auch die Reichsbahnanbindung zur damaligen Zeit. Das Deckgebirge auch wenn sich der Steinbruch oberhalb im Tal befand besitzt ein hervorragendes Deckgebirge von weit über 30m.  Die große Halde unterhalb des Steinbruches wird kein Gestein sein welches von einem Stollenvortrieb stammt. Die Halde ist überzogen von alten und modernen Schrott so das davon auszugehen werden kann das es sich um eine Schutthalde handelt. Tief unten im Tal befinden sich zwei Stollen mit unterschiedlicher Größe und einen eventuell verschütteten Stollen. Ob diese zur geplanten U-Verlagerung gehörten oder zur alten Lehmgrube ist derzeit noch unklar. Bisher konnten wir keine Unterlagen oder Aufzeichnungen über die U-Verlagerung Melanit finden. Es sind uns auch keine Augenzeugen derzeit bekannt.

 

Fotogalerie U-Verlagerung Melanit

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